Welches ist das beste Creatin?

Vor allem im Fitnessstudio trifft man auf viele Leute, die das weiße Pulver zum Muskelaufbau konsumieren – die Rede ist von Creatin. In der Natur kommt der Stoff in Lebensmitteln wie Fleisch und Fisch vor. Heutzutage braucht man allerdings nicht mehr Unmengen essen, um an die nötigen Nährstoffe zu gelangen. Nahrungsergänzungsmittel sind bereits für wenig Geld erhältlich und unterstützen Dich beim Muskelaufbau. Bei all den verschiedenen Produkten ist es allerdings gar nicht mal so einfach, dass richtige Creatin zu finden. Schließlich reicht die Auswahl vom klassischen Creatin-Monohydrat über Tri-Malate bis hin zu ganz neuen Präparaten.

Was ist Creatin und wie wirkt es?

Creatin fungiert in erster Linie als Energielieferant auf molekularer Ebene. “ATP” ist die grundlegende Energiesubstanz im Körper, welche an beinahe jedem Körperprozess beteiligt ist. Indem das Molekül ein Phosphatrest abgibt, wird nutzbare Energie frei. Creatin liefert ausreichend Phosphat, sodass die ATP-Moleküle wieder aufgeladen werden können und zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wird die Wasserversorgung der Muskeln verbessert, was sich wiederum positiv auf die Synthese von Proteinen, also neuer Muskelmasse, auswirkt. Steht kein Creatin zur Verfügung, nutzt der Körper andere Stoffe um ATP herzustellen. Dies nimmt jedoch mehr Zeit in Anspruch. Weitere Tipps zur Creatin Einnahme.

Insgesamt kann Dein Körper dank Creatin also mehr und schneller ATP produzieren. Die größeren Energiespeicher ermöglichen es Dir, die maximale Belastungsgrenze weiter nach oben zu verschieben. Diese zusätzliche Belastung sorgt für einen schnelleren und stärkeren Muskelaufbau. Bei jedem Creatin Produkt solltest Du die tägliche Wasserzufuhr um 1-2 Liter erhöhen, damit sich die Wirkung voll entfalten kann.

Welches Creatin wirkt am besten?

Pauschal lässt sich auf diese Frage keine konkrete Anwort geben. Bei all den verschiedenen Formen von Creatin hat jedes Supplement seine individuellen Vorteile.

Creatin Monohydrat ist das klassische Creatin ohne sonstige Zusätze. Im Kraftsport kann das Mittel die Leistungsfähigkeit um bis zu 20% steigern. Neben dem verstärkten Muskelaufbau aller Muskelfasertypen, werden auch die Kohlenhydrate in den Zellen besser gespeichert. Bei gleichzeitigem Training kann der Körperfettanteil deutlich gesenkt werden.

Ein Nachteil vom Creatin Monohydrat ist die sehr starke Wassereinlagerung, wodurch man einige Kilo zunimmt.

Vor allem im Ausdauersport ist dies gänzlich ungeeignet. Um der Dehydration entgegenzuwirken, solltest Du pro Tag mindestens einen zusätzlichen Liter Wasser trinken. Es können Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

Neben dem Monohydrat gibt es Creatin-Malate, dass an Säuren gebunden ist. Der Creatin-Anteil ist hier geringer, weshalb der Körper insgesamt mehr benötigt. Diese Form des Creatins hat gegenüber den anderen Produkten den Vorteil, dass es sehr bekömmlich ist und in der Regel gar keine Nebenwirkungen aufweist. Zusätzlicher Pluspunkt ist die geringe Wasseraufnahme. Das klassische Creatin sorgt für starke Wassereinlagerungen, wodurch Du anfangs deutlich an Gewicht zunimmst. Daher bevorzugen vor allem Ausdauersportler das Creatin-Malate.

Creatin Ethyl Ester bietet eine Alternative zum Monohydrat. Sportler, die Probleme mit Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit oder Bauchschmerzen haben, können daher auf das neue Creatin Derivat zurückgreifen. Es wird zudem keine Aufladephase benötigt – täglich 3-5g reichen, um schnelle Erfolge zu erzielen.

Eine ganz innovative Zusammensetzung bietet das Krea7 Superalkaline. Es besteht aus sechs verschiedenen Creatinvarianten, als Puffer wird Natriumbicarbonat verwendet. Das Kreatin gelangt sofort in das Gewebe und steht der Muskulatur dort sofort zur Verfügung. Alle Vorteile auf einem Blick:

– Intelligentes Puffersystem
– Keine Aufladephase
– Keine Wasserspeicherung
– Schnelle Verfügbarkeit

Natürlich gibt es weitere Sorten von Creatin, schließlich werden immer wieder neue Zusammensetzungen entwickelt. Einige Sportler sind auf Anhieb mit dem Creatin Monohydrat zufrieden, andere müssen auf bekömmlichere Varianten zurückgreifen.

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